Skoda Kodiaq

Auf den Yeti folgt ein Bär – mit dem Skoda Kodiaq erscheint Anfang März 2017 der zweite SUV der Tschechen. Die VW-Tochter lüftete das Geheimnis um seinen bärenstarken Geländewagen am 1. September 2016 in Berlin. Skoda-typisch bietet der Kodiaq jede Menge Platz für Fahrer, Passagiere und Gepäck. Gebaut wird er zusammen mit seinem Plattform-Bruder Seat Ateca in Kvasiny in der Tschechischen Republik. Die Preise für den Gelände-Skoda starten bei 25.490 Euro für die 1.4 TSI-Variante mit 125 PS.

Skodas bärenstarker neuer SUV: Kodiaq

Der modulare Querbaukasten des Volkswagenkonzerns ist die Grundlage für VW Tiguan, Audi Q2, Seat Ateca und nun auch für den Skoda Kodiaq. Bei der Serienversion handelt es sich um einen Fünfsitzer, der aber mit Aufpreis in einen Siebensitzer mit zweiter Rückbank verwandelt werden kann. Mit einer Außenlänge von 4,70 Metern ist der Kodiaq seinem Kollegen Tiguan um 20 Zentimeter überlegen. Der tschechische Mittelklasse-SUV bietet damit nicht nur phänomenale Platzverhältnisse für Passagiere, sondern auch sehr viel Stauraum für bis zu 270 Liter Gepäck in der letzten Reihe. Getreu des Mottos „Simply Clever“ bietet Skoda mit dem Kodiaq einen schlichten, aber trotzdem ausreichend ausgestatteten SUV, der exakt das bietet, was man braucht.

Zur Auswahl stehen drei Benziner und zwei Diesel

Für den Antrieb des Kodiaqs stehen zum Marktstart insgesamt fünf kräftige Aggregate aus der VW-Motorfamilie zur Auswahl: Die Basisversion erscheint mit einem 1.4 TSI mit 125 PS, alternativ steht eine auf 150 PS gesteigerte Version des 1,4-Liter-Benziners zur Verfügung. Der stärkste Benzinmotor ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 180 PS und einem Drehmoment von 320 Newtonmetern. Auf Diesel-Seite präsentiert Skoda zwei 2.0-TDI-Motoren mit 125 und 190 PS. Bis auf den Basisbenziner sind alle anderen Motorisierungen auch in Kombination mit einem Allradantrieb bestellbar. Wer nicht gerne von Hand schaltet, der wählt das 7-Gang-Direktschaltgetriebe, das für jeden Motortyp verfügbar ist. Alternativ gibt es natürlich das klassische Sechsgang-Schaltgetriebe.

Gute Vernetzung und praktische Assistenten gegen Aufpreis

Auch ein schlichtes Auto wie der Kodiaq ist natürlich für die Zukunft gerüstet. Auf Wunsch gibt es zahlreiche aktuelle Assistenzsysteme und Vernetzungsmöglichkeiten zur Auswahl. Angefangen beim mittlerweile fast obligatorischen Navigationssystem über den Einparkassistenten und Tempomaten bis hin zur 360-Grad-Rundumsicht ist auf Bestellung alles an Bord, was man von einem zeitgemäß ausgestatteten Fahrzeug erwartet. Die Kombination aus adaptivem Tempomaten und Spurhalteassistenten ermöglicht sogar nahezu autonomes Fahren zum Beispiel auf Stau-Strecken bis zu 60 km/h.

Seit März 2017 zum Basispreis von 25.490 Euro erhältlich

Die Markteinführung des Skoda Kodiaq erfolgte am 4. März 2017. Seitdem ist der auf Basis des Mobilen Querbaukasten (MQB) gefertigte SUV ab einem Basispreis von 25.490 Euro erhältlich. Wer das Topmodell mit Zweiliter-Diesel, 190 PS, Siebengang-DSG und Allradantrieb wählt, muss 39.440 Euro bezahlen.

Skoda Kodiaq
ProduktionszeitraumSeit 03/2017
Preis (Neuwagen)Ab 25.490 Euro
Höchstgeschwindigkeit190 bis 210 km/h
0–100 km/h8,6 s bis 10,7 s
Verbrauch (kombiniert)6,0 bis 7,0 l (Super)
CO₂137 bis 170 g/km
Zylinder/Ventile4/16
Hubraum1395 bis 1968 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)Ab 92 kW (125 PS) bei 5000–6000
Drehmoment (Nm bei U/min.)Ab 200 Nm bei 1400–4000
Maße (L x B x H)4697 x 1882 x 1655 mm
AntriebVorderantrieb oder Allradantrieb
Tankinhalt
TreibstoffBenzin oder Diesel
Leergewicht1452 kg bis 2300 kg
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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