Der Skoda Karoq zeigt typische Elemente der VW-Verwandtschaft

Als völlig neues Modell vervollständigt der Karoq die Riege der SUVs des VW-Tochterkonzerns und übernimmt dabei verschiedenste Elemente aus unterschiedlichen Modellen seiner Konzernverwandtschaft. Seine Baubasis teilt sich der Karoq mit dem SEAT Ateca, der ursprünglich ebenso vom tschechischen VW-Mutterkonzern entwickelt wurde und die dann auch der neue T-Roc der Stammmarke VW nutzen wird. Bei verschiedenen Innenraumelementen bedient sich der Karoq beim Oberklassemodell Kodiaq und die neue Digitalanzeige erinnert an Audis „Virtual Cockpit“.

Dynamisch modernes Design

Mit dem Vorgängermodell Yeti hat das neue SUV dann allerdings schon wegen seiner Größe nichts mehr gemein. War der Yeti nicht wirklich mit anderen typischen SUVs vergleichbar, ist der neue Karoq ein waschechter stadttauglicher Geländewagen mit dynamischer Linienführung und markantem Heck. Designelemente, die in ihrer Form an Glaskristalle erinnern, runden die modern-stimmige Optik ab und bieten einen Blick auf die zukünftige Skoda Designsprache. Ab der mittleren Ausstattungsvariante sind die LED-Scheinwerfer zudem serienmäßig und sorgen für ein zusätzliches optisches Highlight.

Zwar bleibt der Karoq mit 4,38 Metern deutlich kleiner als Skodas Spitzenmodell Kodiaq, doch unter den Kompakt-SUVs zählt er zu den Großen. Besonders im Innen- und Kofferraum ist das Platzangebot im Gegensatz zum Yeti großzügig und kann mit der optionalen Vario-Sitzbank noch erweitert werden, die beliebig verschoben und ausgetauscht werden kann, sodass ein maximales Ladevolumen von 1.810 Litern erreicht wird. Die Alltagstauglichkeit wird nochmals durch die praktische elektrische Heckklappe und die generöse Beinfreiheit der hinteren Sitzreihe unterstrichen. Auch die optionalen Komfortsitze im Cockpit machen den Karoq zum optimalen Gefährt für längere Touren.

Ein frei programmierbares digitales Cockpit

Im Innenraum überzeugt der neue Skoda mit aktueller Technik und einem neuen Armaturenbrett, das erstmalig über eine Digitalanzeige verfügt. Es zeigt nicht nur die diversen Instrumente an, sondern kann nach Bedarf auch individualisiert und angepasst werden. Das 9,2-Zoll große Navi inklusive Gestensteuerung greift dabei auf die neueste Technik des VW-Mutterkonzerns zurück.

Auch die Kategorie Connectivity ist auf dem neuesten Stand: In seinen Topversionen Columbus und Armundsen steht den Insassen ein WLAN-Hotspot mit LTE zur Verfügung. Das Skoda-Connect-System bietet darüber hinaus nicht nur ein umfassendes Infotainment-Angebot, sondern auch nützliche Hilfe bei Pannen und Notfällen. Auch das Smartphone kann über Apple CarPlay, Android Auto und Mirror Link gekoppelt werden.

Zudem spendiert Skoda dem Karoq serienmäßig Hilfssysteme wie die Abstands-, Berganfahr- und Spurhalteassistenten, die durch eine intelligente Verkehrszeichenerkennung ergänzt werden. Hilfreich im Alltagsverkehr ist auch die City-Notbremsfunktion mit vorausschauendem Fußgängerschutz. Nach Wunsch können auch das Blind-Spot-Detect-System und der Ausparkassistent hinzugebucht werden.

Eine breite Motorenpalette zur Auswahl

Bei der Motorisierung steht den Kunden mit zwei Benzinern und drei Dieseln eine große Auswahl der typischen VW-Aggregate zur Verfügung. Die TSI-Motoren leisten jeweils 115 und 150 PS bei einem Drehmoment zwischen 175 und 250 Nm. Bei den drei TDI-Versionen variiert der Hubraum zwischen einem 1,6-Liter- und zwei 2-Liter-Aggregaten, die 115, 150 oder 190 PS auf die Straße bringen. Ihr Drehmoment variiert dabei zwischen 250, 340 und 400 Nm. Die tendenziell eher kleinvolumigen Maschinen versprechen allesamt einen äußerst geringen Durchschnittsverbrauch, der laut Skoda zwischen 4,4 und 5,3 Litern pro 100 km liegen soll.

Serienmäßig erhält der Karoq zudem eine Start-Stopp-Automatik und die Technik der Bremsenergierückgewinnung für eine besonders effiziente Leistungsnutzung. Optional sind die Modellausführungen mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe erhältlich, das nur in der höchsten Motorisierungsvariante ohne Aufpreis verfügbar ist, die ebenso als einzige mit einem Allradantrieb aufwartet.

Skoda schickt den Yeti-Nachfolger ab November 2017 auf die Straße. Einen offiziellen Preis hat der Hersteller noch nicht verraten, doch der Karoq dürfte wohl bei recht günstigen 20.000 Euro starten.

Skoda Karoq
Produktionszeitraumseit 2017
Preis (Neuwagen)Ab ~20.000 Euro
MotorenTSI, TDI
Höchstgeschwindigkeit187-211 km/h
0–100 km/h10,7-7,8 s
Getriebe6-Gang-Schalt, 7-Gang-Doppelkupplung
Leistung kW (PS)85 (115)-140 (190)
Hubraum1.000-2.000 cm³
Drehmoment175-400 Nm
Umdrehungen1.750-3.250 1/min
AntriebFront, Allrad
Verbrauch (kombiniert)4,4-5,3 l/100 km
CO₂ (kombiniert)115-119 g/km
Maße (L x B x H)4,38 x 1,84 x 1,60 m
LadevolumenMax. 1.630-1.810 l
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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