Skoda Funstar.
Einzelstück für das 2015er-GTI-Treffen am Wörthersee: Skoda Funstar.

Lehre mit Spaßfaktor

Skoda-Azubis bauen fürs GTI-Treffen einen Fabia zum Pick-up um

Köln, 30.04.2015 – Himmelfahrt naht und damit auch wieder eine kleine Schar hingebungsvoll umgebauter Tuning-Einzelstücke aus dem VW-Konzern. Neben Audi, VW und Seat mischt traditionell auch Konzerntochter Skoda mit, die bereits häufiger speziell für das GTI-Treffen am Wörthersee von betriebseigenen Azubis aufbereitete Showcars präsentiert hat. Dieses Mal haben sich die Lehrlinge den neuen Fabia vorgenommen, der zum Pick-up mit Miniladefläche umgebaut und mit einigen Farb- und Lichteffekten aufgebrezelt wurde.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 30.04.2015

Aufschnitte gehören zum klassischen Wörthersee-Repertoire von Skoda. Ob einst der Citijet oder der RS 2000 – bei allen wurde freizügig abgeflext, um so den meist etwas piefigen Modellen der Tschechen mehr Lifestyle-Flair einzuhauchen. Für 2015 hat es also den Fabia erwischt, dessen Heckbereich zwar keine Fahrgäste mehr aufnehmen, dafür aber für Partygäste ein paar leicht erreichbare Bierkästen ankarren kann. Funstar heißt der Pick-up treffenderweise. Eine Kfz-Lehre bei Skoda kann also durchaus freudvolle Arbeitsinhalte bieten.

Neben der sauber verarbeiteten Karosserie, die keine Spuren mehr von den einstigen Fondtüren aufweist, haben sich die Azubis außerdem noch besondere Mühe bei der Farbgebung gemacht. Von der Zweifarblackierung in Weiß und Grau setzen sich einige neongrüne Akzente ab. Passend dazu bieten auch die Fünfspeichen-Leichtmetallräder mit 18 Zoll Durchmesser einen graugrünen Farbmix.

122 PS, 1.400 Watt

Der Funstar wurde mit kleinem Spoilerwerk verfeinert.
Der Funstar wurde mit kleinem Spoilerwerk verfeinert.
Schick sind außerdem die grünen LED-Akzente in den Scheinwerfereinheiten, die dem Gesicht einen effektvollen Lidstrich verleihen. Grün strahlende LED-Lichter am Fahrzeugunterboden lassen zudem den Asphalt ums Auto erleuchten. Ein starkes Showelement, das leider im deutschen Straßenverkehr nicht erlaubt ist, sich in der osteuropäischen Tuningszene aber besonderer Beliebtheit erfreut.

Als Antrieb hat man sich für ein Serienaggregat entschieden, welches allerdings in dieser Leistungsstufe für den Fabia gar nicht angeboten wird. Zum Einsatz kommt der 1,2-Liter-TSI-Motor nämlich in der 122 PS starken Ausführung in Kombination mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Diese Kombination verspricht durchaus gehobene Fahrfreuden, denn bereits mit dem 110 PS starken Topaggregat kann der Serien-Fabia in 9,4 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sprinten und fast 200 km/h schnell werden.

Ein paar Farbkleckse in Motorraum und in der kleinen Fahrgastzelle sowie eine Audioanlage – die mit 1.400 Watt Musikleistung protzen darf – runden den Wörthersee-Trimm ab. Bleibt noch die Frage, ob man sowas wie den Funstar jemals wird kaufen können? Hier gibt es von Skoda ein kurzes und klares “Ne!”.

Lesen Sie hier mehr über den Skoda Fabia auf PKW.de

(Bildmaterial: Skoda)


Alle Artikel in: Autonews

Bei denen mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbe- bzw. sog. Affiliate-Verlinkungen. Klicken Sie auf einen solchen Link und kaufen über diesen Link ein, erhalten wir von dem betreffenden Unternehmen hierdurch eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.