Mini Clubman – Schönheit, die bewegt

Auf der IAA in Frankfurt wurde der Mini Clubman im Jahr 2007 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Etwas größer als das Basismodell Mini Traveller sind vor allem die Splitdoor und die Clubdoor auf der Beifahrerseite charakteristisch für den Clubman. Im Jahr 2008 wurde das Designkonzept des Mini Clubman mit dem Red Dot Award ausgezeichnet.

Das Konzept des Mini Clubman

Das neue Mini Clubman Konzept geht eigene Wege, es bewegt sich in seine eigene Klasse. Oberflächlichkeit findet man hier keine. Viel Liebe zum Detail bereitet dem Clubman ein ikonenhaftes Design. Hochwertige Ausstattungsmerkmale ziehen jederzeit und überall die Blicke auf sich. Außen ist er gerade 24 cm länger als der Traveller. Mit einem acht cm längeren Radstand bietet der Mini Clubman innen viel Platz. Der Viertürer von Mini, der mit einer innovativen Lösung für die Heckklappe aufwartet, steht für ausgedehnte Eleganz.

Von ruhig bis kraftvoll – vier Motorisierungen für den Mini Clubman

Jeder bekommt ihn so, wie er ihn mag und braucht. Der erste Mini Clubman wurde in der Grundausführung mit einem Aggregat mit 1,0 Liter Hubraum angeboten. Als Sportausführung stand ein 1,3-Liter-Aggregat zur Auswahl, das flotte 140 km/h schaffte. Bevor ab dem Jahr 2007 die neue Generation ins Leben gerufen wurde, wurde der Mini Clubman schon ab 1969 erfolgreich vertrieben.

Der Mini Clubman der neuen Generation als Gebrauchtwagen ist ab Baujahr 2007 mit vier verschiedenen Motoren erhältlich. Ein 1,4 Liter Benzinmotor mit 95 PS war das Einstiegsmodell. Des Weiteren gibt es den Clubman auch mit einem 120-PS-Benzinmotor. Sportlicher kommt die Dieselausführung mit einem 175-PS-Turbodiesel-Motor daher. Der Sparmeister unter den Mini-Modellen ist die Version mit dem 110 PS Dieselmotor. Serienmäßig verfügen die Clubman-Fahrzeuge über ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Optional besteht die Möglichkeit, einen Neuwagen mit einem Automatikgetriebe zu ordern.

Zwei Generationen – ein Auto

Der Mini Clubman wurde ursprünglich als Limousine und Kombi angeboten. Die Modelle der ersten Generation, die von 1969 bis 1980 produziert wurden, besaßen die typischen Karosserieformen von Mini. Ein kantiger, verlängerter Aufbau der Front mit einem rechteckigen Kühlergrill hob den Clubman von den Ur-Minis ab. Die Knautschzone wurde vergrößert, wodurch auch die Sicherheit für die Insassen erhöht wurde. Selten aber doch findet man aus dieser Generation noch einen Clubman, der über eine nach oben zu öffnende Heckklappe verfügt. Häufiger wurde, wie auch bei der neuen Generation, eine doppelflüglige Hecktür verbaut.

Der Mini Clubman aus den 1960er Jahren stand Modell für den Mini Clubman des 21. Jahrhunderts. Beide Generationen vereint ein und dasselbe Gesicht. Um im Innenraum Platz zu schaffen, wurde der neue Clubman um 25 cm verlängert als die frühere Limousine. Da sich die Rücksitzbank umklappen lässt, kann der Stauraum von 260 Litern auf 930 Liter vergrößert werden. Im Cockpit findet man die Rundinstrumente und den großen Tachometer wieder, die bereits in den Limousinen von damals eingebaut waren.

Mini Clubman der Dritte – eine Generation wächst über sich hinaus

Im März 2014 wurde der neue Mini Clubman auf dem Genfer Autosalon präsentiert. Zwar erkennt man auf den ersten Blick, dass es sich um einen Mini handelt, aber weder motorisch noch von Ausstattung und Platzangebot her ist der Mini wirklich mini. Ganz im Gegenteil: Der Neuwagen ist als Drei- und als Fünftürer erhältlich und lässt nicht nur die Herzen von Liebhabern höher schlagen. Mit 422 cm Länge kommt er schon ganz nahe an andere Mittelklassewagen heran, wodurch der neue Clubman nun auch der Kompaktklasse angehört.

Ein um 17 cm vergrößerter Radstand sowie die gleich bleibende Höhe machen den Mini unheimlich dynamisch. Das Türkonzept ist konventionell und wendet sich von den Konzepten der Vorgängermodelle ab. Alle vier Türen lassen sich ganz gewöhnlich öffnen. Nur die Heckklappe bleibt eine Splitdoor. Die Rückleuchten sind sehr flach, einteilig und völlig neu gestaltet, während der Vorderteil des Wagens noch nach Mini-Art gebaut ist.

Der Innenraum gestaltet sich markentypisch, aber innovativ. Der typische Studien-Look sorgt für einen futuristischen Eindruck. Hinter dem Lenkrad befindet sich der Tachometer, die Fensterheber sind in den Türen und in der Mitte des Cockpits ist eine große, runde Infotainment-Einheit, die den Fahrer schnell und sicher informiert. Die bequemen Sitze bieten vorne wie hinten ausreichend Beinfreiheit und Komfort.

Sondermodelle

Vom eigenwilligen Kombi, der durch seinen Stil und seine Fahreigenschaften überzeugt, gibt es zudem mehrere Sondermodelle. Der Mini Clubman Hampton ist der erste, der in limitierter Auflage aus der Designlinie Mini yours produziert wurde. Ein nach einer Londoner Einkaufsstraße benannter Lifestyle-Flitzer ist der Clubman Bond Street. Eine individuelle Lackierung mit Kontrasten, Leichtmetallfelgen, Lederlenkrad und eine mit Leder bezogene Instrumententafel verleihen dem Bond Street ein sportliches Aussehen. Die Motorleistung liegt zwischen 112 und 184 PS.

Die Rennmaschine unter den Clubman Modellen ist der Clubman John Cooper Works, der es auf 238 km/h Spitzengeschwindigkeit bringt. Ob Sondermodell oder nicht, der Fahrspaß kommt auf keinen Fall zu kurz.

Mini Clubman
Produktionszeitraumseit 2007
Preis (Neuwagen)18.200 €
Höchstgeschwindigkeit227 km/h
0–100 km/h7,5 Sek.
Verbrauch (kombiniert)5,1 l/100 km
CO₂129 g/km
Zylinder/Ventile4/16
Hubraum1.598 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)135/184 bei 5.500
Drehmoment (Nm bei U/min.)160 bei 4.250
Maße (L x B x H)3.961x1.683x1.426 mm
AntriebVorderradantrieb
Tankinhalt40 l
TreibstoffBenzin, Diesel
Leergewicht1.215 kg
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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