Lumma CLR G 800.
Bei Lumma mag man es auffällig: Lumma CLR G 800.

Ganz dicke Hose

Mercedes GLE Coupé wird zum Lumma CLR G 800

Köln, 20.08.2015 – Lumma mal wieder. So ein Mercedes GLE Coupé ist für sich ja schon ein expressives Statement. Das gilt vor allem für die AMG-Version. Doch auch hier hat der Tuner noch reichlich Potenzial entdeckt, die Starkversion des SUV-Coupés radikal zu modifizieren. Das in jedem Fall auffällige Resultat wurde gleich noch in Lumma CLR G 800 umgetauft.

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von Sascha Nendza, Redakteur*in bei PKW.de 20.08.2015

Der Name deutet es bereits an: Die Basis lässt sich auf den ersten Blick gar nicht als ein Mercedes erkennen. Neben der eigentlich für die Schwaben ja ungewöhnlichen Form sind auch klassische Erkennungszeichen wie der Stern im Kühlergrill von Lumma ersetzt worden.

Mit reichlich Schlitzen im Kleid

Darüber hinaus verleiht ein umfangreiches Bodykit aus Kohlefaser-Anbauteilen dem Fahrzeug einen besonderen Macho-Touch. Breitere Kotflügel, Seitenschweller, eine Frontschürze mit Splitter und riesigen Luftöffnungen, Lüftungsschlitze in den Flanken und in der Carbon-Motorhaube sowie eine Diffusor-Heckschürze mit vier mächtigen Auspuffendrohren gehen weit über die sonst üblichen Aufbrezel-Maßnahmen hinaus.

Damit die breiten Radhäuser auch bis an den Rad gefüllt sind, wurde der CLR G 800 noch auf 24-Zoll-Räder gestellt, die mit 295er-Gummis vorn und 355er-Reifen hinten den Kontakt zu Fahrbahn herstellen. Lumma will im März 2016 auf dem Genfer Autosalon übrigens diese 24-Zöller in einer Version vorstellen, die ohne Verbreiterungen in die Radhäuser des GLE Coupés passen.

Heftiges Heck: Mit Lumma wird das GLE Coupé zu einem besonderen optischen Statement.
Heftiges Heck: Mit Lumma wird das GLE Coupé zu einem besonderen optischen Statement.

Basis für den Lumma-Umbau ist, wie eingangs angedeutet, die AMG-Version, die mit ihren 585 PS schon sehr potent daherkommen kann, aber noch potenter werden soll. Lumma will aus dem 5,5-Liter-V8 gut 650 PS kitzeln, was allein über eine Software-Modifikation erreicht werden soll. Gut möglich, dass dann der GLE beim Sprint damit die Vier-Sekunden-Marke knackt.

Ganz sicher teuer

Die Leistungssteigerung dürfte übrigens im Vergleich zu den optischen Maßnahmen recht günstig ausfallen. Preise nennt Lumma zu seinem CLR-G-800-Projekt allerdings noch keine. Doch billig wird es nicht. Allein die Basis kostet 125.000 Euro. Einige zehntausend Euro dürfte zudem das Bodykit in vollem Umfang verschlingen. Und dann bietet Lumma ja noch für den Innenraum einige Individualisierungsmöglichkeiten, die kostspielige Aufwertungen mit Leder, Holz und Carbon erlauben.

(Bildmaterial: Lumma)


Alle Artikel in: Autonews

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