Der Mercedes-Benz SLK im Jahr 2015.
Optisch bleibt der Mercedes-Roadster im Modelljahr 2015 nahezu unverändert.

Frühjahrs-Belebung

Mercedes-Benz sorgt beim Roadster SLK für mehr Power und wenig Durst

Köln, 07.04.2015 – Passend zur anstehenden Frischluft-Saison hat Mercedes seine im Frühjahr 2011 eingeführte dritte Generation des Roadster SLK aufgewertet. Der Zweisitzer profitiert vor allem von Neuerungen bei den Antrieben. Unter anderem sorgt eine neunstufige Automatik für mehr Dynamik und Komfort bei weniger Verbrauch. Die Preise ändern sich zumeist nur geringfügig.

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von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 07.04.2015

Eine für den SLK interessante Motorisierung ist der Vierzylinder-Diesel des 250 d (vormals 205 CDI), der wie bisher 204 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment bereithält und den offenen Daimler in 6,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 wuchtet, was eine Zehntelsekunde langsamer als bisher ist. So weit, so nahezu unverändert gut. Verbessert hat sich der Verbrauch, den die Stuttgarter um 0,4 auf 4,4 Liter drücken konnten. Wie alle anderen Motoren erfüllt nun auch der Diesel die Euro-6-Abgasnorm. Verantwortlich für den geringeren Verbrauch ist die beim 250 d nunmehr serienmäßige, besonders schnell schaltende Neungang-Automatik, die vor allem dabei hilft, die Motordrehzahlen niedrig zu halten. Neben dem geringeren Verbrauch sorgt dieser Umstand für weniger Störakustik des Motors.

SLK 300 löst den 250 ab

Ebenfalls serienmäßig gibt es die neue Automatik für den SLK 300, der den bisherigen 250 ablöst. Gegenüber dem 250 stieg die Leistung um 41 auf 245 PS und um 60 auf 370 Newtonmeter Drehmoment. Trotz einer Verkürzung der Sprintzeit von 6,5 auf 5,8 Sekunden und dem Anstieg der Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h sank der Verbrauch von 6,5 auf 5,8 Liter. Der Preis wurde allerdings, anders als bei anderen Motorvarianten, deutlich erhöht: Er steigt um rund 3.500 auf knapp über 46.000 Euro.

Leicht verbessert wurde der SLK 200, dessen 184-PS-Benziner nun 300 statt der bisher 270 Newtonmeter Drehmoment leistet. Serienmäßig gekoppelt ist der Vierzylinder an ein neues, knackigeres manuelles Sechsgang-Getriebe. Optional verfügbar ist hier die neue Neunstufen-Automatik. Dank der Neuerungen verkürzt sich die Sprintzeit von 7,3 auf 6,9 Sekunden, während der Verbrauch von 6,4 auf 5,7 Liter sinkt. Hier fällt der Preisanstieg um gut 300 auf 39.700 Euro recht moderat aus. In Hinblick auf die Fahrleistungen, Preise und Verbrauch nahezu unverändert bleiben die Starkversionen SLK 350 mit V6-Maschine sowie die AMG-Version 55 mit dem 421 PS leistenden V8.

Schnelleres Internet

Ansonsten wurde kleine Änderungen bei der Ausstattung vorgenommen. Bestellt man einen SLK mit Neungang-Automatik, gibt es einen neuen Gangwahlhebel sowie Lenkradschaltpaddles. Zur Serienausstattung gehören nunmehr stets ein Start-Stopp-System und ein LED-Tagfahrlicht. Wer sich die Komforttelefonie leistet, bekommt ab 2015 außerdem eine LTE-fähige Außenantenne, die in Kombination mit dem Comand-Online-Multimedia-Navisystem auch einen schnelleren Internet-Zugang erlaubt.

Außerdem wurden die Assistenzsysteme ergänzt. So ist für den SLK der automatische Abstandstempomat mit Kollisionswarner berstellbar, der bei ausbleibender Reaktion des Fahrers eine autonome Teilbremsung einleitet. Schließlich sind zwei neue Außenlacke verfügbar: Selenit Grau-Metallic und Designo Cerussit Grau Magno heißen die frischen Farben.

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(Bildmaterial: Mercedes-Benz)


Alle Artikel in: Autonews

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