C-Klasse jetzt billiger

Mercedes bringt neues Einstiegsmodell für seine Mittelklasse-Baureihe
Für die Mercedes-Benz C-Klasse gibt es jetzt mehr Antriebsversionen.
Die Mercedes-Benz C-Klasse kommt zum Frühjahr 2015 mit neuen Antriebsversionen.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 08.04.2015

Köln, 08.04.2015 – Gut ein Jahr ist es her, dass Mercedes die neue C-Klasse in den Markt brachte. Um die Verkaufszahlen weiter anzukurbeln, hat der schwäbische Autobauer nun die Modellpalette um fünf weitere Motor-Varianten erweitert. Besonders wichtig: Mit dem C 160 kommt ein neuer Basisbenziner, der auch preislich einen neuen Einstieg markiert.

BMW hat in der 3er-Reihe bereits gezeigt, dass man mit Basisversionen durchaus große Stückzahlen machen kann, denn diese kommen aufgrund ihrer Kostenvorteile vor allem bei Flottenbetreibern gut an. Markierte bei Mercedes bislang die C 180 Limousine mit fast 34.000 Euro den Einstieg in die C-Klasse, übernimmt fortan die über 2.000 Euro günstigere Motorisierung C 160 die Rolle als Basismodell. Im Kern verfügt diese über den gleichen 1,6-Liter-Vierzylinder-Benziner wie der C 180. Doch statt 156 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment sind im C 160 nur noch 129 PS und 210 Newtonmeter angesagt. Wenn auch nicht berauschend, sind die Fahrleistungen immer noch ausreichend gut: 9,6 Sekunden dauert der Sprint, 216 km/h sind maximal möglich. Zum Vergleich: Der C 180 schafft mit seinen 27 Mehr-PS 8,2 Sekunden und 225 km/h. Obwohl der C 160 nicht ganz so dynamisch unterwegs ist, liegt sein Verbrauch im Vergleich zum C 180 mit 5,2 um 0,2 Liter höher.

Neue Allradversionen

Als weitere “Sparoptionen” bietet künftig Mercedes von der C-Klasse noch zwei neue Allradversionen an. Mit dem C 200 4Matic und dem C 220 d 4Matic sinkt der Preis für eine 4x4-C-Klasse im Fall des 200 auf rund 41.450 Euro. Bisher war der C 250 die günstigste Allradoption, für die gut 5.000 Euro mehr verlangt wird.

Darüber hinaus erweitern die Stuttgarter die C-Klasse noch um einige Starkversionen. Neu ist der C 300, der als neue Topmotorisierung unter den Vierzylindern fungiert. Ein Zweiliter-Aggregat mobilisiert 245 PS, was bei der Limousine einen Sprint in 5,9 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h ermöglicht. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 6,3 Litern an.

Starke AMGler

Des Weiteren bietet Mercedes einen neuen V6-Benziner mit noch mehr Leistung an. Die Version C 450 AMG 4Matic beeindruckt mit 367 PS und 520 Newtonmeter und schafft auch dank Allradantrieb einen Sprint in 4,9 Sekunden. Der Verbrauch soll bei 7,6 Litern Benzin auf 100 Kilometer liegen. Entsprechend happig ist der Preis: Gut 62.000 Euro verlangen die Stuttgarter für die Limousine.

Schließlich hat Mercedes von dem in Bremen gebauten Erfolgsmodell noch die High-end-Sportler C 63 und C 63 S in den Markt gebracht. Diese von AMG finalisierten Vollblut-Dynamiker sind mit 476 beziehungsweise 510 PS in abgehobenen Leistungssphären unterwegs. Die rund 86.000 Euro teure S-Version schafft den Sprint in glatt 4 Sekunden. Das sind 0,3 Sekunden weniger als beim 71.800 Euro teuren und 431 PS starken BMW M3.

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(Bildmaterial: Mercedes-Benz)


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