24.03.2015

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Nissan Leaf: Batterien extrem haltbar

Nur drei von über 35.000 haben versagt
Nissan Lear: Batterien sind sehr haltbar.
Vollblutstromer: Der alltagstaugliche und lokal emissionsfreie Leaf ist für Nissan ein Erfolg.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 24.03.2015

Köln, 24.03.2015 – Hält sie oder hält sie nicht? Sie hält, sagt Nissan. Viele Elektroauto-Interessierte haben vor allem Angst, sich ein E-Mobil wie den Nissan Leaf zu kaufen, weil sie ein technisches Versagen der verhältnismäßig teuren Batterie befürchten. Diese Befürchtung ist nach neuesten Erkenntnissen von Nissan im Fall des Leaf jedoch unbegründet.

In Europa hat Nissan seit dem Marktstart gut 35.000 Leaf auf die Straßen gebracht. Bei lediglich drei Fahrzeugen wurde dabei seither eine fehlerhafte Batterien entdeckt, so der Hersteller. Damit haben 99,99 Prozent aller Leaf-Batterien eine fehlerlose Langfrist-Durabilität bewiesen. Vergleicht man diese Quote mit der Problemanfälligkeit von Verbrennungsmotoren in konventionell betriebenen Fahrzeugen, schneidet der Leaf ungleich besser ab.

Absatz an Leaf steigt

Die beim Nissan Leaf im Fahrzeugboden versteckte Batterie ist extrem zuverlässig.
Die beim Nissan Leaf im Fahrzeugboden versteckte Batterie ist extrem zuverlässig.
Wer also auf Nummer sicher gehen will und ein möglichst pannenarmes Fahrzeug wünscht, ist mit dem Leaf demnach bestens bedient. Vielleicht ist auch seine sehr zuverlässige Technik ein Grund für den wachsenden Erfolg des Modells. Obwohl die E-Mobilität vor allem in Deutschland weiterhin auf einen Boom wartet, konnte immerhin der recht betagte Nissan Leaf deutlich zulegen. Im Vergleich zu 2013 hat Nissan seinen Absatz um gut ein Drittel steigern können. Mit über 15.000 verkauften Leaf hatten die Japaner einen europaweiten Marktanteil bei den Elektrofahrzeugen von 25 Prozent.

Das sind fraglos schöne Zahlen, die Nissan in Hinblick auf den Leaf präsentieren kann. Allerdings verraten die Japaner nicht, wieviel Leistungskapazität die Leaf-Batterie mit zunehmendem Alter einbüßt. Ein generelles Problem bei Akkus ist ihre schwindende Aufnahmemenge von Strom, was zunehmend auch die ohnehin limitierte Reichweite einschränkt. Und Reichweite ist bei E-Mobilen eben ein ganz sensibles Thema. Wie auch die langen Ladezeiten und der hohe Kaufpreis bei den Stromern. Über diese konzeptionellen Nachteile kann auch die von Nissan hervorgehobene extrem niedrige Fehlerquote letztlich nicht hinwegtäuschen.

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(Bildmaterial: Nissan)


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