Prior Design PD750WB.
So sieht ein Nissan GT-R aus, wenn Prior Design ihn in den Fingern hatte.

Fett breit

Prior Design verpasst Nissan GT-R scharfes Nietenkleid

Köln, 29.05.2015 – Der schon etwas in die Jahre gekommene Nissan GT-R wurde unlängst mit Nismo-Weihen vom Hersteller noch einmal mächtig aufgepeppt. Reicht nicht, meint Prior Design. Der Tuner aus Kamp-Lintfort bietet für Godzilla, wie der GT-R auch ehrfurchtsvoll genannt wird, ein nietenreiches Breitbau-Kleidchen sowie einige weitere Verfeinerungen und einen Leistungsschub auf über 700 PS. Das Ganze hat der Tuner dann PD750WB getauft.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 29.05.2015

Apropos Namensgebung: Den Beinamen Godzilla hat der GT-R wohl auch seiner grobschlächtigen Art zu verdanken, der ihn optisch eher zum Outlaw denn als Diva qualifiziert. Da scheint der Ansatz von Prior Design in eigentlich konsequenter Weise den GT-R-Stil zu verfeinern. Wichtigstes Element sind dabei Kotflügelverbreiterungen, die nicht wie ein natürlicher Bestandteil des Blechkleids wirken, sondern wie nachträglich von eiserner Schmiedehand rangedengelt. Diesen Eindruck vermitteln zumindest die sichtbaren Metallnieten, die schon für ein wenig Endzeitracer-Aura vermitteln. Für einen schicken Kontrast sorgen die in Metallic-Rot schimmernden 21-Zoll-Räder, die auch dank eines die Bodenfreiheit weiter einschränkenden Gewindefahrwerks von KW die Radhäuser komplett ausfüllen.

Der verschafft sich Respekt: Prior Design PD750WB.
Der verschafft sich Respekt: Prior Design PD750WB.

Die grimmige Power-Optik findet auch eine Entsprechung unter der Motorhaube, die sich leicht geschlitzt weiterhin über einen 3,8-Liter-V6-Benziner spannen darf, der aber mehr als die 550-Serien-PS und auch mehr als die 600 PS des eingangs erwähnten Nismo abliefert: 720 PS und 820 Newtonmeter sollen den eigentlich schon überirdisch starken GT-R in noch absurdere Performance-Sphären katapultieren.

Optik-Paket für zehn Mille

Über Details der Leistungssteigerung und eventuelle Kosten schweigt Prior Design, konkreter wird man hingegen in Hinblick auf das Breitbau-Kit, welches in voller Pracht nach einer Mehrinvestition von rund 10.000 Euro verlangt. Dieses Paket umfasst dann auch eine neue Frontschürze, eine Spoilerlippe, Seitenschweller sowie ein neues Heckteil mit dreiteiligem Diffusor und vier Finnen. Zusammen mit einer vierflutigen Auspuffanlage schafft sich der Prior-GT-R ganz gewiss viel Respekt.

Coole Felgen, coole Nieten.
Coole Felgen, coole Nieten.

Billig wird der düstere Samurei alias PD750WB allerdings nicht, denn bereits die Basis verlangt als Neuwagen schon fast nach einer sechsstelligen Investition. Da erscheint das Sümmchen für den Prior-Breitbau fast schon günstig. Zum Glück gibt es schon viele gebrauchte Nissan GT-R für deutlich weniger Geld. Zu älteren Modellen mit etwas Patina würde der Umbau von Prior sogar besonders gut passen.

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(Bildmaterial: Prior Design)


Alle Artikel in: Autonews

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