Power-Upgrade für Seat Ibiza Cupra

Modellpflege beschert Topversion mehr PS
Seat Ibiza Cupra 2016.
Optisch verfeinert und leicht erstarkt: Seat Ibiza Cupra.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 01.09.2015

Köln, 01.09.2015 – Bereits im Frühjahr 2015 hat Seat das jüngste [Facelift für die Kleinwagenbaureihe Ibiza](https://www.pkw.de/ratgeber/autonews/seat-ibiza-facelift) eingeführt. Jetzt legen die Spanier nach und präsentieren auf der IAA Mitte September 2015 auch die Starkversion Cupra in überarbeiteter Form. Neben mehr Ausstattung gibt es auch mehr PS.

Das LED-Tagfahrlicht verleiht dem Gesicht des Seat Ibiza Cupra eine schicke Note.
Das LED-Tagfahrlicht verleiht dem Gesicht des Seat Ibiza Cupra eine schicke Note.

Die wichtigste Neuerung für den Cupra betrifft die Motorisierung, denn der ob seiner Langzeitqualitäten häufig gescholtene 1.4 TSI hat ausgedient. Statt der Kombination aus Turbo- und Kompressoraufladung, die für 180 PS und 250 Newtonmeter Drehmoment gut war, kommt jetzt ein 1,8-Liter-Vierzylinder zum Einsatz, der mit Turboaufladung 192 PS und 320 Newtonmeter mobilisieren soll.

Optisch kommt der Seat Ibiza Cupra zum Modelljahr 2016 unverändert daher.
Optisch kommt der Seat Ibiza Cupra zum Modelljahr 2016 unverändert daher.

Sprintete der kleine Ums-Eck-Feger bisher in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreichte maximal 225 km/h, sollen künftig 6,7 Sekunden und 235 km/h möglich sein. Damit bietet das Kraftpaket sogar bessere Fahrleistungen als der eigentlich 15 PS stärkere Opel Corsa OPC. Dem allgemeinen Trend zu weniger Verbrauch muss der neue Cupra allerdings eine Absage erteilen: Statt der 5,9 Liter des Vorgängers stieg der Wert auf glatt sechs Liter. In gewisser Weise rückschrittlich mag man auch das neue Getriebe empfinden, denn statt des bisherigen Siebenstufen-DSGs gibt es nur noch ein Handschaltgetriebe mit sechs Vorwärtsstufen.

Wie gehabt, werden die Abgase des neuen 1,8-Liter-Turbomotors beim Seat Ibiza Cupra über ein trapezförmiges Abgasrohr in die Umwelt entlassen.
Wie gehabt, werden die Abgase des neuen 1,8-Liter-Turbomotors beim Seat Ibiza Cupra über ein trapezförmiges Abgasrohr in die Umwelt entlassen.

Ansonsten profitiert der Ibiza von der allgemeinen Aufwertung der Baureihe. Neue Softtouchoberflächen, eine neue Bedieneinheit für die Klimaautomatik oder das neu gestaltete Kombiinstrument mit Farbdisplay werten das Interieur auf. Außerdem wurde das Cockpit mit mehr Chromapplikationen verziert, die auch das neue mit Bedientasten hochgerüstete Dreispeichenlenkrad schmücken. Neu ist auch das Multimedia-System namens Full Link, dass sich mit so ziemlich jedem Handy verbinden kann. Dabei können Smartphone-Funktionen über den Touchscreen bedient werden. Musikstreaming per Bluetooth ist außerdem möglich.

Der Innenraum des Seat Ibiza Cupra wurde aufgewertet. Allerdings: Gangwechsel muss man künftig wieder manuell vornehmen, denn ein DSG gibt es nicht mehr.
Der Innenraum des Seat Ibiza Cupra wurde aufgewertet. Allerdings: Gangwechsel muss man künftig wieder manuell vornehmen, denn ein DSG gibt es nicht mehr.

Obwohl man in diesem Fall von einem Facelift spricht: Optisch kommt der Ibiza Cupra im Vergleich zur 2013 neu aufgelegten Variante unverändert daher. Der Preis könnte sich hingegen recht deutlich ändern, denn ohne das DSG sollte dieser doch deutlich unter den bisher verlangten 23.760 Euro sinken.

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(Bildmaterial: Seat)


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