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Fiat Fiorino

Fiat Fiorino – schicker Transporter mit viel Platz

Mit dem Fiat Fiorino wurde im Jahr 1977 ein zuverlässiger Kastenwagen eingeführt, welcher in seinem Äußeren sehr dem damaligen Fiat 127 ähnelte. Als 1988 die 2. Generation auf den Markt kam, orientierte sich die italienische Motorenschmiede, sowohl was die Technik als auch das Aussehen angeht, am Fiat Uno. Ein eigenes Gesicht entwickelte der Fiorino erst mit einem späten Facelift im Jahr 1994 und konnte sich schließlich in der 3. Generation als einzigartiger und nebenbei äußerst schicker Transporter von der Bauweise mit aufmontiertem Kasten lösen. In der Version von 2008 wurde dem Fiat Fiorino eine Rundumerneuerung spendiert, sodass der Wagen nun als Hochdachkombi daher kommt und mit dem Fiat Qubo auch eine Pkw-Variante anbietet. Der Fiat Fiorino ist sowohl als Neuwagen wie auch als Gebrauchtwagen äußerst beliebt.

Fiat Fiorino Diesel

Fiat Fiorino Benzin

Fiat Fiorino Van

Fiat Fiorino Transporter

Markenbeschreibung

Der Fiat Fiorino transportiert sowohl Passagiere als auch Fracht mit viel Stil

Von einem Nutzfahrzeug erwartet man Zuverlässigkeit, eine unkomplizierte Bedienung und eine hohe Widerstandsfähigkeit. Der Fiat Fiorino bietet all das, überrascht aber zusätzlich durch sein stilvolles Äußeres. Mit ihrem stufenförmigen Aufbau sorgt die Front des Transporters für erstaunte Blicke: Die große Windschutzscheibe geht in eine kurze und flach gehaltene Motorhaube über, bevor sich die hervorgehobene Frontschürze zu Wort meldet und unter der Motorhaube noch einmal ganze 30 cm obendrauf legt. Neben enormen, bis über die Kotflügel gezogenen Frontscheinwerfern besitzt der Fiat Fiorino den Fiat-typischen schmalen Lüftungsschlitz, welcher in diesem Fall jedoch direkt in die Kunststoffverkleidung des vorderen Stoßfängers integriert wurde. Die Flanken des Wagens fallen flach und nüchtern aus, das Heck ist hoch und wird von den Doppeltüren des Transporters dominiert, mit denen auch große Frachtgegenstände einfach und sicher verstaut werden können. Alles in allem bietet der Fiat Fiorino auch als Gebrauchtwagen ein stattliches Bild: Sein Gesicht wirkt robust, die Maße sind von außen so kompakt, wie sie von innen großzügig sind. Ältere Generationen kommen im archetypischen Kastenwagen-Look daher und leisten dank rostfreier verzinkter Bleche auch heute noch zu einem günstigen Preis gute Arbeit. Wer ein wenig sucht, findet unter den älteren Generationen auch eine Pick-Up-Version des Fiorino, welche jedoch inzwischen eingestellt wurde. Dabei ist gerade das seltene Pick-Up-Modell heiß begehrt – wer den Fiat Fiorino Pick-Up als Gebrauchtwagen ergattert, kann sich wirklich glücklich schätzen! Den Nachfolger des Fiorino-Pick-Ups stellt der bullige Fiat Stradadar.

Fühlt man dem Fiorino ein wenig genauer auf den Zahn, macht er auch bei der Verarbeitung eine gute Figur. Alle Spaltmaße sind gering und gleichmäßig – was bei einem Nutzfahrzeug beileibe keine Selbstverständlichkeit darstellt. Selbst auf eher stiefmütterlich gepflegten Straßen gibt der Fiat Fiorino kein Knarzen oder Ächzen von sich, alle Bauteile wurden exakt und bombenfest eingefügt. Die Haptik der Schiebetüren und der großen Hecktüren ist ordentlich, der Sound beim Zuschlagen satt. Richtig punkten kann der Fiorino durch seine ringsum angebrachte Kunststoffbeplankung, welche den Wagen zuverlässig vor kniffligen Parkmanövern und den Stoßstangen anderer Verkehrsteilnehmer schützt. Die Flanken des Wagens werden dabei ebenso abgeschirmt wie das Heck, doch insbesondere die Front des Fiat Fiorino wirkt für ein Nutzfahrzeug angemessen gerüstet: Ein riesiger Stoßfänger aus hartem Kunststoff verkraftet sowohl Kratzer als auch den ein oder anderen Rempler. Unter dem Fahrzeug setzt sich die gute Verarbeitung fort, denn der Motorraum des Transporters wurde verkleidet, sodass er effektiv vor Schmutz und Schäden bewahrt wird. Mit seiner umfangreichen Schutzausrüstung leistet der Fiat Fiorino seinem Fahrer auch als Gebrauchtwagen gute Dienste.

Die Rundumsicht im Fiat Fiorino ist hervorragend, da der Wagen zum einen über großzügige Fenster verfügt: In der Version als Kombi und in der Pkw-Variante Qubo ist die Sicht nach hinten durch die gut gesetzte Heckscheibe in keiner Weise eingeschränkt. Die Variante als Kastenwagen gleicht die fehlenden Heckscheiben sehr effektiv durch die serienmäßigen Außenspiegel mit asphärischem Bereich aus. Zum anderen erleichtert die stufenartige Form der Motorhaube den Blick vor das Fahrzeug. Spielende Kinder können damit leicht erkannt werden. Dank der kompakten Bauweise lässt sich der Fiat Fiorino gut in seinen Maßen abschätzen. Eine hohe Sitzposition trägt ebenfalls zum Überblick im Straßenverkehr bei, während sie gleichzeitig den Einstieg erleichtert. Wichtig wird das vor allem dann, wenn der Fiat Fiorino zum Personentransport genutzt wird. Bei der Pkw-Variante Fiat Qubo fällt der Zustieg auch älteren und körperlich beeinträchtigen Passagieren leicht, denn die Schiebetüren sind groß, während die Seitenschweller recht schmal ausfallen.

Sichere Fahrt, auch bei maximaler Zuladung: Der Fiat Fiorino bringt Leistung

Wie man es nicht anders erwartet, wurde beim Fiat Fiorino tendenziell eher auf eine sichere Fahrt bei maximaler Zuladung geachtet als auf ein sportliches Handling. Trotzdem macht sich der Fiorino auch in dieser Hinsicht gar nicht mal so schlecht. Die Federung fällt weich und gut abgestimmt aus, Bodenwellen schluckt der Lastesel, ohne mit der Wimper zu zucken. Auch Fahrbahnunebenheiten können den Fiorino nicht schrecken. Nur bei richtigen Buckelpisten und auf Pfaden abseits von Asphalt und Pflaster kommt ein deutlich merkbares Hüpfen im Innenraum an. Wirklich ruppig behandelt der zähe Transporter seinen Fahrer allerdings nie. Steigt die Zuladung an, verbessert sich auch die Dämpfung, sodass der Fahrer guten Gewissens die vollen 660 kg Maximallast ausnutzen darf. Durch seine gute Federung steigt natürlich auch die Richtungsstabilität des Wagens. Um das robuste Arbeitstier aus der Spur zu werfen, reichen einfache Spurrillen und Schlaglöcher nicht aus. Der Fiat Fiorino hält auch als Gebrauchtwagen mit typisch italienischer Sturheit die Spur.

Alles andere als stur gibt sich die Lenkung, welche leicht von der Hand geht und dem Fahrer damit vor allem in der Innenstadt und beim Rangieren in engen Hinterhöfen zur Hand geht. Schnelle Richtungswechsel und scharfe Kurven quittiert der Fiat Fiorino mit einer leichten Tendenz zum Untersteuern. Mit seinem sanften Schub über die Vorderräder wird der Transporter für Fahranfänger ein wenig leichter beherrschbar. Wer das Handling noch weiter verbessern will, greift einfach zum optionalen ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm). Einmal installiert, lässt das ESP den Fiorino exakt dorthin fahren, wo ihn der Fahrer haben möchte. Muss es im Notfall einmal schnell gehen, beißen sich die Bremsen mithilfe des serienmäßigen ABS im Asphalt fest und bringen den Wagen so bei einem Tempo von 100 km/h in knapp 36 m zum Stillstand – ein hervorragendes Ergebnis, da der Bremsweg auf diese Weise auch mit voller Zuladung noch kurz genug ist, um eine sichere Fahrt zu gewährleisten. Andere Fahrzeuge dieser Gewichtsklasse bringen unbeladen eher einen Bremsweg von 38 bis 40 m mit, weshalb Fiorino-Fahrer an dieser Stelle einen Vorteil für sich verbuchen können.

Viel Stauraum bei guter Ausstattung: Mit dem Fiat Fiorino kommt man sicher ans Ziel

Nimmt der Fahrer im Fiat Fiorino Platz, wird er von den hochlehnigen Sitzen stabil aufgenommen, während die einstellbare Lordosenstütze der Entstehung von Rückenschmerzen auch bei langen Fahrten vorbeugt. Generell fallen die Polster, wie man es von Fiat inzwischen gewohnt ist, eher angenehm straff als zu weich aus. Das Innenleben des Fiorino wurde nüchtern gestaltet und weist die charakteristischen großen Ablagen und Staufächer der italienischen Marke auf. Nicht überraschend wurde der Innenraum zu einem Großteil mit widerstandsfähigem Kunststoff ausgekleidet – eine gute Entscheidung, welche vor allem den Käufern eines Gebrauchtwagens entgegenkommt. Der Fiat Fiorino hält auf diese Weise auch eine raue Behandlung aus und bringt über die Jahre hinweg eine gleichbleibend gute Leistung. Die übersichtliche Mittelkonsole enthält ab Werk nur die Steuerung der Fahrzeuglüftung und einen vorgefertigten Platz für das Autoradio, alle weiteren Features sind aufpreispflichtig.

Serienmäßig bringt der Fiat Fiorino ein leistungsstarkes ABS, eine Servolenkung und Airbags für Fahrer und Beifahrer mit. Innen kommt der Transporter vollständig mit Teppichboden ausgelegt daher und enthält zusätzlich das sogenannte Dead-Lock-System: Der Diebstahlschutz verriegelt alle Türen, sodass sie sich weder von außen noch von innen öffnen lassen. Zu den nützlichsten Zusatzfeatures gehören unter anderem ein ESP, ein Berganfahrassistent und eine Klimaanlage. Die Blue&Me-Freisprechanlage ist vor allem zur ablenkungsfreien Koordination großer Fahrzeugflotten praktisch. Außen bietet der Fiat Fiorino optional eine stählerne Dachreling mit einer Laderollenbahn und einem 3er-Satz Quertraversen als Zusatzausstattung. Wird der Fioriono mit fester Anhängerkupplung erworben, darf er zusätzliche 1.300 kg mit sich ziehen. Die maximale Zuladung von 660 kg kann durch einen Stauraum von stattlichen 2.500 l leicht erreicht werden. Wer ein wenig mehr Platz benötigt, versenkt einfach den Beifahrersitz im Boden und stockt damit auf ganze 2.800 l auf.

Knackig unterwegs, gut im Zug: Der Fiat Fiorino begeistert als Neu- und Gebrauchtwagen

Mit dem Fiat Fiorino erhält der Fahrer nicht nur einen robusten Transporter mit einer Menge Platz, sondern auch kraftvolle und auf große Nutzlasten ausgelegte Motoren. In der günstigsten Benziner-Version bietet der Fiorino 1.360 cm³ Hubraum, 54 kW bei 5.200 U/min. und ein maximales Drehmoment von 118 Nm bei 2.600 U/min. – mehr als genug, um die meisten alltäglichen Transportaufgaben zu bewältigen. Wird ein wenig mehr Kraft benötigt, sorgt der Turbo-Diesel-Motor mit 1.248 cm³ Hubraum, 70 kW bei 4.000 U/min. und einem maximalen Drehmoment von 200 Nm bei 1.500 U/min. für ordentlich Zug. Auch Bergstraßen und Feldwege stellen bei so viel Power unter der Haube kaum ein Hindernis dar. Seit 2009 wird der Fiat Fiorino auch in einer Variante mit Erdgas-Motor angeboten.

Technische Daten

Fiat Fiorino
ProduktionszeitraumSeit 1977, aktuelle Baureihe: seit 2008
Preis (Neuwagen)ab 13.864 €
Höchstgeschwindigkeit157–171 km/h
0–100 km/h16,4–15,2 Sek.
Verbrauch (kombiniert)6,8–4,3 l/100 km
CO₂157–107 g/km
Zylinder/Ventile4/8; 4/16
Hubraum1.248–1.368 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)54/73 bei 5.200; 70/95 bei 4.000
Drehmoment (N⋅m bei U/min.)118 bei 2.600; 200 bei 1.500
Maße (L x B x H)3.864 mm x 1.716 mm x 1.742 mm
AntriebFront
Tankinhalt45 l
TreibstoffSuper/Diesel/Erdgas
Leergewicht1.145–1.275 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.