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Jaguar I-Pace: Das kann das britische E-SUV

Für ein Elektroauto gelten immer noch andere Standards als für ein Fahrzeug mit konventionellem Antrieb. Das hat verschiedene Gründe: Zum einen glauben viele Autohersteller immer noch, dass sich Elektroautos wie Smartphones vermarkten lassen. Die meisten Autofahrer kümmert es aber nicht, ob das Autoradio Musik von Spotify streamen kann. Dazu hat man ja ein Smartphone und ein Aux-Kabel. Außerdem behandeln Presse, Verkäufer und Politik das Elektroauto immer noch wie ein kleines Kind, das den Eltern voller Stolz ein bekritzeltes Papier präsentiert. „Ui, VW E-Golf, das hast du aber toll gemacht! 190 Kilometer Reichweite! Das erzähl ich gleich der Mama“. Um wirklich langfristig erfolgreich zu sein, muss das E-Auto normal werden und seine Sonderstellung verlieren. Jaguar macht hier einen ersten Schritt: Der I-Pace ist ein echtes SUV von Jaguar und kann alles, was man von so einem Auto erwarten würde. Und das nicht nur elektrisch, sondern auch ganz unaufgeregt.

Jaguar I-Pace Benzin

Jaguar I-Pace Kleinwagen

Jaguar I-Pace Limousine

Markenbeschreibung

Der Jaguar I-Pace ist einfach ein Auto mit Elektroantrieb

Woran erkennt man ein Elektroauto? Zuerst müssen Hersteller natürlich jede freie Fläche der Karosserie mit Emblemen bekleben, die sagen: Ich bin so ein guter Mensch, dass ich ein Elektroauto fahre. Dann muss natürlich jeder Kühlergrill mit Lochplatten abgedeckt sein, die entweder in Hellblau oder in Neongelb leuchten. Das sind ja bekanntlich die Farben, die Strom hat. Was viele Autobauer übersehen: Es gibt Menschen, die wollen einfach Auto fahren und nicht an jeder Kreuzung Fragen über ihr Fahrzeug beantworten. Jaguar scheint das auch herausgefunden zu haben, denn obwohl der Jaguar I-Pace extrem modern daherkommt, verzichtet man auf den semifuturistischen Kitsch, mit dem viele andere Hersteller um sich werfen. Sogar einen größtenteils wirkungslosen Kühlergrill hat der Jaguar I-Pace. Hier wird aber nur Luft für die Innenraumlüftung und die Kühlung der Batterien und Motoren angesaugt, verbrannt wird logischerweise nichts. Der erste elektrische Jaguar ist also genau das: Ein Jaguar durch und durch. Elegantes Understatement trifft auf edle Materialien innen wie außen. Ein Luxus-SUV der Oberklasse also.

Im Jaguar I-Pace merkt man: Das ist ein Luxus-SUV

Wenn man es sich im Jaguar I-Pace bequem macht, spürt man den technologischen Fortschritt schon eher. Hier dominieren Touchscreens und digitale Displays das Armaturenbrett. Allerdings hat Jaguar erkannt, dass der Knopf momentan für den Einsatz im Auto das Bedienelement der Wahl sein sollte. Alle wichtigen Funktionen können sowohl über die virtuellen Menüs, als auch mit haptischen Bedienelementen kontrolliert werden. Das macht zum Beispiel die Bedienung der Klimaanlage beim Fahren einfacher und vor allem sicherer. Die Sitze selbst sind bequem und bieten für die meisten Fahrmanöver genug Seitenhalt. Für die Fondpassagiere stehen, wenn man die entsprechende Option beim Kauf mitnimmt, Displays für Filme zur Verfügung. Und weil auch unter der „Motorhaube“ genug Platz ist, versteckt sich hier ein kleiner Kofferraum, der zumindest einen kleinen Einkauf aufnehmen kann.

Jaguar I-Pace: Fährt wie ein Jaguar, klingt wie ein Kätzchen

Dass sich Elektroautos auch bei den Fahrleistungen nicht verstecken müssen, ist spätestens seit Teslas Model S klar. Auch der Jaguar I-Pace ist hier keine Ausnahme: Zwei Motoren generieren 400 PS und fast 700 Nm. So fliegt das mehr als 2,1 Tonnen schwere Auto in unter 5 Sekunden auf die 100 km/h und mit ebenso viel Elan auf die Maximalgeschwindigkeit von 200 km/h. Wer sich zurückhalten kann und die regenerative Bremse benutzt, schafft laut WLTP-Test bis zu 480 Kilometer, bevor der Akku leer ist. Wenn man dann Glück hat und einen 100 kW-Anschluss findet, kann man nach einer Stunde mit einem vollen Akku weiterfahren.

Der Jaguar I-Pace ist eine echte Alternative.

Neben Ladezeit und Reichweite gibt es noch einen wichtigen Faktor, der die weitere Verbreitung des Elektroautos verhindert: Der hohe Anschaffungspreis. Der nächste Konkurrent des Jaguar I-Pace ist wahrscheinlich das Model X von Tesla. Das kostet ab 83.000 Euro. Wenn man den Zuschlag für britische Edelmarken dazurechnet, kostet ein neuer Jaguar I-Pace mindestens 5000 Euro weniger. Ja, tatsächlich, wer einen Luxus-SUV mit Elektroantrieb kaufen möchte und dabei auch noch die finanziell sinnvollere Entscheidung treffen will, der sollte sich den Jaguar I-Pace sehr genau ansehen.

Technische Daten

Jaguar I-Pace
Produktionszeitraumseit 2018
Preis (Neuwagen)ab ca. 80.000 €
Höchstgeschwindigkeit200 km/h
0–100 km/h4,8 Sek.
Verbrauch (kombiniert)ca. 21,2 kWh/100 km
CO₂0 g/km
Zylinder0
Hubraum0 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)400 PS max.
Drehmoment (N⋅m bei U/min.)696 Nm max.
Maße (L x B x H)4.682 mm x 2.011 mm x 1.565 mm
AntriebAllradantrieb
Akkutkapazität90,2 kWh
TreibstoffElektro
Leergewicht2.208 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.