Welche Reifen passen auf mein Auto?

Wie finde ich heraus, welche Reifendimension ich aufziehen darf?
Welche Reifen passen auf mein Auto? Auf die richtige Wahl der Pneus kommt es an.
©TÜV Rheinland
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 04.05.2015

Die Reifen sind eines der wichtigsten Bestandteile eines Autos. Sie bilden die direkte Verbindung zur Straße. Nur der richtige Reifen bietet ausreichend Grip und damit die nötige Fahrsicherheit. Bei einem Austausch der Pneus sind jedoch viele Autofahrer verunsichert und stellen sich die Frage «Welche Reifen passen auf mein Auto?». Damit Sie diese Frage eindeutig klären, verraten Ihnen unsere Autoexperten, worauf es bei der Reifenwahl ankommt.

Welche Reifen passen auf mein Auto? Darauf kommt es an!

Es gibt verschiedene Wege, um herauszufinden, welche Reifen auf ein Auto passen. Bereits der Blick auf die montierten Räder gibt in der Regel Aufschluss darüber, welche Reifendimension für das jeweilige Fahrzeug infrage kommt. Doch nicht nur die Größe ist entscheidend, auch andere Kriterien gilt es zu berücksichtigen.

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Neben dem Hersteller finden sich auf der Seitenwand des Reifens alle wichtigen Informationen zum Reifentyp, die zum Nachkauf erforderlich sind: Hierzu gehören die Reifenquerschnittsbreite, die in Millimetern angegeben wird, sowie das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite in Prozent (Bsp. 19565). Darüber hinaus findet man auf dem Reifen Angaben zum Felgendurchmesser in Zoll sowie eine Kennziffer, die die Belastbarkeit beziehungsweise den Tragfähigkeitsindex (Load Index LI) des Reifens benennt. Zusätzlich gibt ein Kennbuchstabe an, für welche Höchstgeschwindigkeit der Pneu ausgelegt ist. Diese Angaben dienen dann beim Kauf der neuen Räder als Referenz.

Neue Reifen einfahren

Insbesondere bei einem Auto, dass man gebraucht gekauft hat, sollte man sich aber vergewissern, dass der Vorbesitzer auch die richtigen Reifen aufgezogen hat. Um sicher zu sein, dass die passenden Pneus aufgezogen sind, überprüft man die Angaben in der Kfz-Zulassungsbescheinigung Teil 1 (ehemals als Fahrzeugschein bezeichnet). Oft sind auch verschiedene Reifengrößen für ein Auto zulässig. Doch aufgepasst – ein anderer Reifentyp oder eine andere Größe können das Fahr- und Bremsverhalten des Autos verändern. Daher sollte man sich zunächst langsam an die neuen Bedingungen herantasten. Fabrikneue Reifen müssen zudem eingefahren werden. Um seinen vollen Grip zu entfalten, sollte der Reifen die ersten rund 200 bis 300 Kilometer bei mittlerer Geschwindigkeit gefahren werden.

Gut zu wissen

Ebenfalls auf der Seitenwand des Pneus befindet sich die DOT-Nummer, die das Produktionsdatum des Reifens angibt. Dabei benennen die letzten vier Ziffern dieser Nummer die Produktionswoche und das Jahr (Beispiel: 1214 = Kalenderwoche 12, Jahr 2014). Viele Autofahrer wissen zudem nicht, woran man Winterreifen erkennt und welche auf das jeweilige Auto passen. Winter- und Ganzjahresreifen sind mit dem zusätzlichen Hinweis M+S (Matsch + Schnee) versehen. Der Gesetzgeber gibt für Reifen eine Profilmindesttiefe von 1,6 Millimetern vor. Verschiedene Prüforganisationen und der ADAC empfehlen jedoch bereits ab einer Profiltiefe von 2,5 mm bei Sommerreifen sowie 4 mm bei Winterreifen den Austausch der alten Pneus.

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