VW Golf VII Facelift – viel Multimedia und moderne Motoren

Was sich beim gelifteten Golf VII ab November ändern wird
VW spendiert dem beliebtesten Kompaktwagen der Republik ein Update.
Der VW Golf VII macht mit Facelift eine noch sportlichere Figur.
lukas
Einleitung von Lukas Thies, Redakteur bei PKW.de 21.10.2016

Der Golf ist ohne Frage ein Klassiker der Automobilgeschichte. Als meistverkauftes Modell in Deutschland wird natürlich jede Änderung am sogenannten König der Kompaktklasse genauer unter die Lupe genommen. Ab November ist der geliftete Golf VII erhältlich und bringt einige technische und optische Neuerungen mit sich. Welche Änderungen VW an der siebten Golf-Generation vorgenommen hat, stellen wir Ihnen hier vor.

Der Golf VII wird mit Digital-Cockpit und Autopilot zum Raumschiff

Die größten Änderungen am Golf VII umfassen den elektronischen Bereich. Logisch, denn die Zeichen der Zeit stehen auf zukunftsweisender Multimedia-Ausstattung. Assistenzsysteme, Touchscreens und Connectivity sind das große Ding – hier trumpft VW mit dem Facelift des Golf VII voll auf. Das große 9,5 Zoll Touch-Display fällt einem im sofort ins Auge. Hierbei verzichten die Wolfsburger komplett auf Knöpfe und spendieren dem Golf-VII-Update darüber hinaus ein optionales Cockpit mit Gegensteuerung. Bei der Gegensteuerung lassen sich per Handbewegung Songs skippen, Radiosender wechseln oder die Lautstärke ändern.

Der große Touchscreen des Golf VII Facelift fällt sofort ins Auge.
Der große Touchscreen des Golf VII Facelift fällt sofort ins Auge.

Auch hinterm Lenkrad hat sich was getan: das bereits aus dem VW Passat bekannte Digitaltacho inklusive Karte erhält nun auch Einzug im Golf VII Facelift und wird etwa 500 Euro extra kosten. Ebenfalls aus dem Passat bekannt sind die Autopilot-Features, die nun – dem gemeinsamen Baukasten sei Dank – auch für den überarbeiteten Golf VII hinzubuchbar sind. Im Stau beispielsweise übernimmt dann der Computer bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h das Fahren. Auch beim Ein- und Ausparken mit Anhänger kann der neue Trailer-Assistent den Fahrer entlasten.

Neue Leuchten und Motoren für das Facelift des VW Golf VII

Optisch ändert sich mit dem herbstlichen Golf-Update eher wenig. Frontal schaut einen der Golf VII nun mit neuen Scheinwerfern mit integriertem Tagfahrlicht und optionalem LED-Licht an, das man bisher nur von den Elektro-Gölfen kannte. Weitere Änderungen am Exterieur umfassen sportlichere Lufteinlässe und umgestaltete Abgasendrohre, die nun etwas weiter hervorragen. Auch an den Stoßfängern haben die VW-Ingenieure gefeilt. Bei der Motorenauswahl werden voraussichtlich die spritsparenden 1-Liter-Dreizylinder die kleineren Vierzylindermotoren ersetzen. Das Facelift bringt auch der GTE-Version eine Leistungssteigerung auf ganze 218 PS. Am oberen Ende der neuen Motorenpalette findet man in Kleinstauflage auch ein 420-PS-Ungetüm.

Durch das Facelift wird der Golf VII als Gebrauchtwagen noch interessanter

Dass der Golf VII auch als Gebrauchtwagen ein gefragter Kandidat ist, steht außer Frage. Gerade bei Modellwechseln oder einem Facelift sollten Gebrauchtwageninteressierte daher die Ohren spitzen, denn neue Versionen haben immer auch eine Auswirkung auf das Preisniveau der älteren Variante. Auf PKW.de finden Sie dann den gebrauchten VW Golf VII der Prä-Facelift-Ära, gebaut ab 2012, natürlich zum besten Preis.

(Bildmaterial: Volkswagen Media)


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