Der Opel Senator war ein Fahrzeugtyp des Fahrzeugherstellers Adam Opel AG. Der Wagen wurde auf der Frankfurter IAA 1977 als Nachfolger für die eingestellten Modelle Diplomat und Admiral erstmals präsentiert. In den Handel kam das Modell im Frühjahr 1978. Bis 1993 war der Opel Senator das Topmodell im Opel-Sortiment. Das Auto verfügte über eine vom Rekord E bzw. Omega A abgeleitete Karosserie.
Der Opel Senator A1 wurde von 1978 bis 1982 produziert. Parallel zu diesem Fahrzeug wurde das darauf basierende Coupé Opel Monza mit großer Heckklappe präsentiert und vertrieben. Käufer hatten die Wahl zwischen drei Varianten der Motorisierung. Der Senator 2,8 S verfügte über den aus dem Admiral oder Diplomat bekannten und modifizierten 2,8-Liter-Motor mit einer Leistung von 103 kW oder 140 PS, der im Senator 3,0 S mit drei Litern Hubraum eine Leistung von 110 kW oder 150 PS aufwies. Das neue Top-Modell von Opel bildete der Senator 3,0 E mit drei Litern Hubraum und einer Leistung von 132 kW oder 180 PS, der eine elektronische Bosch-L-Jetronic-Benzineinspritzung aufwies.
Opel Senator und Monza waren in der Basisversionen mit einem Interieur in Grün, Rot, Beige, Schwarz und Blau erhältlich, bei denen im Gegensatz zum Commodore oder Rekord fast alle Details farblich harmonisch aufeinander abgestimmt waren. Das Armaturenbrett entsprach dabei dem des Commodore oder des Rekord. Allerdings orientierte sich dies beim Senator auch im oberen Bereich an der Farbe des restlichen Interieurs. Hinzu kamen Stahlfelgen aus dem Commodore.
Bei der Modellpflege 1981 wurde der nicht mehr zeitgemäße 2,8-Liter-Vergaserantrieb durch einen sparsameren 2,5-Liter-Einspritzmotor mit einer Leistung von 100 kW oder 136 PS ersetzt, der den Einsteiger-Senator zum Senator 2,5 E machte. Dieses Triebwerk wurde zum gleichen Zeitpunkt auch im Commodore verwendet. Diesen Antrieb gab es bislang nur mit dem 2.5 S mit einer Leistung von 85 kW oder 115 PS. Anfangs wurde der 3.0 S mit Vergasermotor beibehalten, aber im Sommer 1982, noch vor der großen Modifikation, aus dem Angebot genommen.
Der Opel Senator B wurde 1987 parallel zum Omega A vorgestellt. Zunächst waren der aus dem Vorgänger beibehaltene 3,0-Liter-Sechs-Zylinder-Einspritzmotor ohne Katalysator mit einer Leistung von 130 kW oder 177 PS und der ebenfalls aus diesem bekannte 3,0-Liter-Einspritzmotor mit geregeltem Katalysator und einer Leistung von 115 kW oder 156 PS erhältlich. In der Folge wurde dann parallel zum Opel Omega eine leistungsstärkere 3,0-Liter-Version mit geregeltem Kat und 130 kW nachgeschoben.
| Opel Senator | |
|---|---|
| Produktionszeitraum | 1978–1993 |
| Preis (Neuwagen) | 23.380 DM |
| Höchstgeschwindigkeit | 210–255 km/h |
| 0–100 km/h | 11,0–6,5 Sek. |
| Verbrauch (kombiniert) | 14,5–12,5 l/100 km |
| CO₂ | 450–300 g/km |
| Zylinder/Ventile | 6/12 |
| Hubraum | 2.490–3.983 cm³ |
| Leistung (kW/PS bei U/min.) | 103/140–200/272 |
| Drehmoment (Nm bei U/min.) | 205 bei 4.200 bis 395 bei 3.300 |
| Maße (L x B x H) | 4.845 x 1.763 x 1.452 mm |
| Antrieb | Heckantrieb |
| Tankinhalt | 75 l |
| Treibstoff | Benzin |
| Leergewicht | 1.470 kg |