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Opel Vectra – Klassiker der Mittelklasse

Der Opel Vectra ist ein Mittelklasse-Pkw des deutschen Automobilproduzenten Adam Opel AG. Der Wagen wurde von Oktober 1988 bis August 2008 hergestellt. Auf dem britischen Markt wurde das Auto als Vauxhall Cavalier, danach als Vauxhall Vectra vertrieben. In Lateinamerika wurde der Opel Vectra als Chevrolet Vectra und in Australien als Holden Vectra verkauft. Der Vorgänger war der Opel Ascona, der Nachfolger des Opel Insignia.

Opel Vectra Diesel

Opel Vectra Benzin

Opel Vectra Limousine

Opel Vectra Kombi

Markenbeschreibung

Opel Vectra - solide Mittelklasse

Der Opel Vectra A ersetzte im Herbst 1988 den Ascona C und wurde im Herbst 1995 durch den Opel Vectra B abgelöst. Die Markteinführung des Vectra A fand am 14. Oktober 1988 als Stufenheck in den Ausstattungsvarianten CD, GLS und GL statt. Das Stufenheck mit Allradantrieb folgte im Januar 1989, und im März 1989 kam das Fließheck in den Ausstattungen GL und GT auf den Markt. Die Entwicklung des Allradantriebs wurde gemeinsam mit der österreichischen Firma Steyr-Daimler-Puch durchgeführt und war eine komplett neue Kombination von Lamellentrennkupplung und Viscokupplung, über die die Kraft vom Getriebe zur Hinterachse geleitet wird.

Die Modellpflege des Opel Vectra A

Der Opel Vectra A erhielt im September 1992 eine neugestaltete Front- und Heckpartie. Charakteristische Merkmale des neuen Modells sind in Wagenfarbe lackierte Stoßstangen, der geänderte Kühlergrill mit integriertem Opel-Blitz, die neu gestalteten Rückleuchten, leicht gewölbte Scheinwerfergläser und die durchgehende Griffleiste an der Heckklappe. Ab diesem Zeitpunkt wurde alle Modelle des Opel Vectra serienmäßig mit Antiblockiersystem, Fünfgang-Getriebe und Servolenkung ausgestattet. Im Zuge der Modifikation wurde die serienmäßige Sicherheitsausstattung um Seitenaufprallschutz mit doppelten Stahlrohrverstärkungen in allen Türen, verstärkte Dachholme und Schwellerbleche erweitert. Wahlweise waren ab Februar 1993 der Fahrerairbag und ab August 1993 auch der Beifahrerairbag erhältlich, bis schließlich ab September 1994 beide Airbags zur Serienausstattung zählten.

Die Vorstellung des Opel Vectra B

Der Opel Vectra B ersetzte im Herbst 1995 den Vectra A. Zunächst war das Fahrzeug erneut als Limousine mit Stufen- und auch mit Schrägheck erhältlich. In der Mittelklasse kam in dieser Modellreihe ein Jahr später erstmals seit 1975 wieder ein Kombi von Opel auf den Markt. Zu Beginn des Jahres 1999 wurde die Baureihe modifiziert. Im März 2002 wurde das Auto durch den Opel Vectra C ersetzt.

Alle Modelle des Opel Vectra B erhielten im Februar 1999 eine Modifikation. Die wichtigsten Änderungen betrafen:

  • neue Lacke
  • verändere Seitenschweller
  • lackierte Türgriffe
  • neudesignte Front- und Heckpartie (veränderte Stoßfänger, Klarglasscheinwerfer, modifizierte Heckleuchten usw.)
  • größere Außenspiegel
  • Türöffner aus Chrom
  • leichte Veränderungen in Ausstattung und Innenraum (u. a. neues Kombiinstrument)
  • neugestaltete Schaltereinheit

Bei den Antrieben wurde beispielsweise der X18XE-Motor durch den X18XE1 ersetzt, auch die anderen Triebwerke des Modelljahres 2001 wurden teilweise modifiziert, abgelöst oder verbessert. Darüber hinaus wurden die Dieseltriebwerke überarbeitet und neue Aggregate eingeführt, wie beispielsweise der 2,2 DTI.

Die Dieselmotoren mit Direkteinspritzung sind alle mit wartungsfreier Steuerkette ausgestattet. Auf diese Weise ist kein teurer Zahnriemenwechsel erforderlich. Mit der anspruchsvollen Technik war es möglich, die Normverbräuche der TDI-Motoren von VW zu unterbieten. Allerdings waren sie jedoch zunächst hinsichtlich Leistung und Drehmoment schwächer ausgelegt. Schwierigkeiten traten in der Anfangszeit mit dem Ölverbrauch, mit den Turboladern und immer wieder mit den Einspritzpumpen und Luftmassenreglern von Bosch auf. Die Antriebe selbst gelten als langlebig und robust. Beim 1,7 TD vertraute Opel als Zulieferer der japanischen Firma Isuzu, die 2,0- und 2,2-Direkteinspritzer waren eigene Entwicklungen und wurden in Kaiserslautern produziert.

Der Start des Opel Vectra C

Der Opel Vectra C wurde im März 2002 auf dem Auto-Salon in Genf vorgestellt und ersetzte den Vectra B. Bei der Einführung im April 2002 war der Opel Vectra C anfangs in der Stufenheck-Version erhältlich, das Fließheck-Modell kam danach im September 2002 als sportlicher GTS mit serienmäßig tiefer gelegter Karosserie auf den Markt. Der Caravan (Kombi) wurde auf der IAA in Frankfurt präsentiert und wurde ab Oktober 2003 beim Händler angeboten. Der Caravan weist einen längeren Radstand auf als die Limousine.

Der Opel Vectra C hat eine größere Länge als sein Vorgänger. Dabei war sicherlich auch von Bedeutung, dass die Produktion des Opel Omega im Juni 2003 endete, da Opel mit dem größeren Vectra auch die obere Mittelklasse besetzen wollte. Neuerungen waren das ab Modelljahr 2005 wahlweise erhältliche aktive Fahrwerk IDS+ mit elektronischer Dämpferverstellung CDC (Continuous Damping Control) und die elektrohydraulische Servolenkung, die die bisher verbaute rein hydraulische Servolenkung ersetzte.

Die Modellpflege des Opel Vectra C

Der Opel Vectra C wurde nach einer ersten kleineren Modifikation im März 2004 im Juni 2005 einer umfassenden Modellpflege unterzogen. Äußerlich war dies an einer überarbeiten Vorderpartie mit markanten Scheinwerfern ähnlich wie beim Astra H zu erkennen. Daneben wurden der Kühlergrill und die Frontschürze neu gestaltet. Im Innenraum kamen höherwertige Kunststoffe zum Einsatz. Die Dieselantriebe bekamen serienmäßig wartungsfreie Partikel-Filter. Der 3,2 Liter große V6-Ottomotor wurde gestrichen, statt dieses Antriebs wurde in zwei Varianten der von GM bekannte 2,8-Liter-V6 mit Turbolader verwendet.

Technische Daten

Opel Vectra
Produktionszeitraum1988–2008
Preis (Neuwagen)20.145 €
Höchstgeschwindigkeit192–248 km/h
0–100 km/h12,5–7,5 Sek.
Verbrauch (kombiniert)9,8–7,2 l/100 km
CO₂264–173 g/km
Zylinder/Ventile4–6/16–24
Hubraum1.598–1.968 cm³
Leistung (kW/PS)74/100–206/280
Drehmoment (Nm bei U/min.)150 bei 3.600 bis 355 bei 1.800–4.500
Maße (L x B x H)4.596 x 1.798 x 1.460 mm
AntriebVorderrad
Tankinhalt61 l
TreibstoffBenzin, Diesel
Leergewicht1.360 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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