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Porsche Carrera - schnelle Sportwagen der deutschen Traditionsmarke

Ein Porsche Carrera gilt als Inbegriff des sportlichen Fahrens. Bereits seit 1955 bietet der traditionsreiche Stuttgarter Hersteller in Erinnerung an das legendäre Rennen Carrera Panamericana neben reinen Motorsportfahrzeugen auch Serienfahrzeuge mit der Zusatzbezeichnung an. Dabei handelt es sich um besonders sportliche Modelle mit starker Motorisierung und besonderen technischen Ausstattungen. Auf den ersten Blick ist ein Porsche Carrera an den weit ausgestellten Kotflügeln zu erkennen. Einige der legendären Carrera-Modelle erzielen als Gebrauchtwagen inzwischen Höchstpreise von mehreren Hunderttausend Euro. Seit einigen Jahren tragen insbesondere die Modelle der 911er Serie die Zusatzbezeichnung Carrera.

Porsche Carrera Benzin

Markenbeschreibung

Porsche Carrera - Fahrzeugtypen mit einer besonderen Geschichte

Bei Porsche gibt es nicht nur einen Carrera, sondern diese spezielle Modellbezeichnung wird regelmäßig den Modellen zuteil, die über eine besonders leistungsstarke Motorenausstattung verfügen. Diese Tradition gibt es bei Porsche bereits seit 1954. In diesem Jahr feierte Hans Hermann, der Rennfahrer des Porsche-Werksteams, bei dem mexikanischen Langstreckenrennen Carrera Panamericana einen besonderen Erfolg. Mit einem Porsche 550 Spyder, der gegenüber den Siegerfahrzeugen mit einem 1,5-Liter-Motor deutlich untermotorisiert war, erreicht er den dritten Platz der Gesamtwertung und den Sieg in seiner Klasse. Seither ehrt Porsche diesen Sieg, indem die jeweils besonders sportlichen und stark motorisierten Modelle eines Typs den Beinamen Carrera tragen.

Bereits seit 1931 entwickelte Dr. Ferdinand Porsche in seinem Konstruktionsbüro in Stuttgart Automobile. Mit der Herstellung der von Beginn an als qualitativ hochwertige Sportwagen geltenden Autos begann Porsche 1945.

Charakteristika eines Porsche Carrera

Charakteristisch für einen Porsche Carrera sind seine besonders sportliche Ausstattung und sein leistungsstarker Motor. Regelmäßig kommen bei diesen Modellen besondere Karosserieteile und Innenausstattungen zum Einsatz, zum Beispiel Motorhauben aus Leichtmetall, besondere Felgen oder Schalensitze. Zu den äußeren Merkmalen eines Porsche Carrera gehören zudem die weit ausgestellten Kotflügel vorne und hinten. Seit 1955 wurden folgende Modelle mit der Zusatzbezeichnung Carrera hergestellt und werden teilweise noch als Gebrauchtwagen gehandelt:

  • Porsche 356 A als 1500 Carrera GS, 1600 GS Carrera GT, 2000 GS Carrera 2, Carrera GTL-Abarth 1955 - 1965
  • Porsche 904 Carrera GTS 1963 - 1965
  • Porsche 906 Carrera 6 1965 - 1966
  • Porsche 910 Carrera 10 1966 - 1968
  • Porsche 911 Carrera RS 2.7 1972 - 1973
  • Porsche 924 Carrera GT/GTS/GTR 1976 - 1988
  • Porsche Carrera GT 2003 - 2006
  • Porsche 911 Carrera S seit 1963.

Viele der Porsche Carrera-Modelle, die Porsche im Laufe der Jahre entwickelte, sind weitgehend baugleich mit Rennsportfahrzeugen, die ebenfalls die Bezeichnung Porsche Carrera mit dem Zusatz GT tragen. So verhält es sich bei den Modellen Porsche 904 Carrera GTS und 906 Carrera 6. Beide Fahrzeuge wurden in der Sportwagen-Weltmeisterschaft eingesetzt und gleichzeitig mit einer Freigabe nach der Straßenverkehrszulassungsordnung für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Das Modell 910 diente ausschließlich als Rennfahrzeug in Sportwagen-Weltmeisterschaften und Bergmeisterschaften. Bei den Modellen der Serien 911 und 924 sowie dem Porsche Carrera GT handelt es sich um Fahrzeuge, die grundsätzlich für den öffentlichen Straßenverkehr entwickelt wurden und in umgebauten Sportversionen bis heute in verschiedenen Rennsportveranstaltungen zum Einsatz kommen.

Porsche 911, der Carrera schlechthin

Als Carrera schlechthin gelten traditionell die Modelle der 911er Serie, insbesondere das Modell 911 Carrera RS 2.7 von 1972. Dieses Fahrzeug sollte ursprünglich nur in einer Kleinserie mit 500 Autos hergestellt werden, um auch für diesen Typ die Rennsport-Homologation zu erlangen. Aufgrund der großen Nachfrage produzierte Porsche dieses Auto zwei Jahre lang parallel in zwei Versionen als Serien- und Rennsportfahrzeug. Gemeinsam sind beiden Modellen der 2,7-Liter-Motor mit 210 PS und Doppelreihen-Einspritzpumpe, die Herstellung verschiedener Karosserieteile in Leichtbauweise und der 85 Liter fassende Kunststofftank. Unterschiede gibt es vor allem in der Innenausstattung. Als Modell RS-Touring erhielt der 911 Carrera die Serienausstattung des Modells 911 S, während die Rennsportversion des Porsche Carrera GT deutlich spartanischer und sportlicher ausgestattet wurde.

Supersportwagen Porsche Carrera GT

Ein weiteres sehr spezielles Auto unter den Porsche Carrera-Modellen ist der Porsche Carrera GT. Dieses Fahrzeug wurde von 2003 bis 2006 als Supersportwagen in Form des Cabriolets produziert und gilt als Vorgänger des Porsche 918 Spyder. Auch die Entwicklungsgeschichte dieses Autos ist eng mit dem Rennsport verbunden. Ursprünglich sollte der 5,7-Liter Motor mit 450 kW als Le-Mans-Prototyp beim Rennen 24 Stunden von Le Mans eingesetzt werden. Stattdessen entschieden sich die Entwickler, Motor, Fahrgestell und einige der übrigen Technikkomponenten in dieses Straßenmodell zu übernehmen. Maßgeblich an der Entwicklung des Porsche Carrera GT beteiligt war der mehrfache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl. Er führte unter anderem die Fahrwerksabstimmungsfahrten auf der Nordschleife des Nürburgrings durch. Als erstes Modell von Porsche für den öffentlichen Straßenverkehr erhielt der Porsche Carrera GT ein Monocoque-Fahrgestell aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Auch die Befestigung der Räder folgt der im Rennsport üblichen Technik mit Zentralverschluss. Zur Nutzung des Bodeneffekts und damit zur Spurstabilisierung bei hohen Geschwindigkeiten verfügt der Porsche Carrera GT über das Downforce-Kit, ein komplexes Luftleitungssystem im Bereich des Unterbodens. Der Heckflügel ist bei niedrigen Geschwindigkeiten verborgen und fährt ab einer Geschwindigkeit von 120 Stundenkilometern automatisch hoch, um den Anpressdruck zu erhöhen. Auf Wunsch lässt sich der Heckflügel im Stand auch per Knopfdruck aktivieren.

911 Carrera und Carrera S neu oder gebraucht kaufen

Das inzwischen regelmäßig serienmäßige Porsche Carrera-Modell ist der Porsche 911 Carrera und Carrera S. Beide Fahrzeugtypen werden als Neufahrzeuge und Gebrauchtwagen gehandelt. Unter dieser Typbezeichnung entwickelt Porsche seit 1963 im Rahmen der Modellpflege Fahrzeuge, die dem neuesten technischen Stand entsprechen, zur Identitätspflege aber grundsätzlich die ursprüngliche Karosserieform und Charakteristik behalten. Die Motorisierung erfolgt inzwischen mit Sechszylinder-Boxermotoren mit 3,4 Liter Hubraum und 350 PS in der Grundversion sowie 3,8 Liter Hubraum und 400 PS in der S-Ausstattung. Zur Kraftübertragung sowie Verbrauchs- und Schadstoffoptimierung ist das Auto mit einem 7-Gang-Schaltgetriebe ausgestattet.

Technische Daten

Porsche 911 Carrera S
Produktionszeitraumab 1963
Preis (Neuwagen)105.173 €
Höchstgeschwindigkeit302 - 304 km/h
0–100 km/h4,5 - 4,3 Sek.
Verbrauch (kombiniert)9,5 - 8,7 l/100 km
CO₂223 - 202 g/km
Zylinder/Ventile6/24
Hubraum3800 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)294 (400) bei 7400
Drehmoment (Nm bei U/min.)440 bei 5600
Maße (L x B x H)4491 x 1808 x 1295 mm
AntriebHeck, Allrad
Tankinhalt64 l
TreibstoffBenzin
Leergewicht1490 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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