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Ford macht One-off-Mustang zur Apollo-Hommage
Ford Mustang Apollo.
Eine Hommage an die Apollo-Mission: Ford Mustang Apollo.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 16.07.2015

Köln, 16.07.2015 – Sowohl der Mustang als auch das Apollo-Programm (Mondlandung!) sind besondere Symbole des amerikanischen Fortschritts in den 1960er-Jahren. Während die Mondlandungs-Ambitionen der NASA längst Geschichte sind, geht Fords jüngste Mustang-Auflage ab wie eine Rakete. Besonders viel Schub ist nun beim Sondermodell Apollo angesagt, von dem es nur ein Exemplar geben wird.

Der Ford Mustang Apollo hat eine exklusive Lackierung erhalten.
Der Ford Mustang Apollo hat eine exklusive Lackierung erhalten.

Dieses eine Exemplar soll Ende Juli 2015 bei einer Auktion zugunsten eines Nachwuchs-Förderungsprogramms der EAA, einer in den USA gegründeten Organisation von Flug-Enthusiasten, meistbietend versteigert werden. Billig dürfte der Erwerb des Apollo-Mustangs damit wohl nicht werden. Im Gegenzug bekommt der Besitzer einiges geboten.

USA, na klar: Dieser Ford Mustang sprüht vor Nationalstolz.
USA, na klar: Dieser Ford Mustang sprüht vor Nationalstolz.

Das geht schon mit der Farbgebung los, die mit ihrem exklusiven und aufwändigen Schwarz-Weiß-Schema und dem USA-Schriftzug an die Apollo-Mission erinnern soll. Ebenfalls für besondere Ausstrahlung soll eine LED-Unterboden-Beleuchtung sorgen, die beim Einsteigen den Boden unter und um das Fahrzeug in effektvollem Orange erstrahlen lässt.

Ansonsten sind es klassische Sportfahrzeug-Anbauteile, die dem Apollo eine besondere Aura verleihen. Auffällig ist der große Frontsplitter, der selbstredend aus Carbon besteht. Auch das Diffusorheck mit großem Heckflügel sorgt für besondere Muskel-Optik.

Auffällig: Der Frontsplitter des Ford Mustang Apollo.
Auffällig: Der Frontsplitter des Ford Mustang Apollo.

Das Einzelstück, welches technisch auf einem Mustang GT basiert, wurde zudem mit einigen Feinheiten aus dem Ford-eigenen Tuningregal aufgepeppt. Dazu gehören unter anderem ein Kompressor-Kit, welches für 627 PS und rund 730 Newtonmeter Drehmoment sorgen soll. Fahrleistungen werden keine genannt, doch dürfte der Sprint damit um vier Sekunden dauern, während die Höchstgeschwindigkeit wohl jenseits der 300 km/h liegen sollte.

Auch der Innenraum des Ford Mustang Apollo wurde individualisiert.
Auch der Innenraum des Ford Mustang Apollo wurde individualisiert.

Ein Sportfahrwerk mit Tieferlegung, 21-Zoll-Performance-Räder von Forgiato und eine Brembo-Bremsanlage mit Sechskolbenzangen sorgen zudem für eine optimale Straßenlage. Darüber hinaus wurde auch der Innenraum aufgemotzt. Hier gibt es Performance-Ledersitze mit exklusiven Apollo-Stickereien, Carbon-Applikationen auf dem Armaturenbrett sowie spezielle Einstiegsleisten und Fußmatten.

Diverse Teile für den Ford Mustang Apollo stammen aus dem Ford-eigenen Tuningregal.
Diverse Teile für den Ford Mustang Apollo stammen aus dem Ford-eigenen Tuningregal.

Wer jetzt einen Will-haben-Impuls verspürt: Viele der Umbaumaßnahmen kann man machen lassen, denn Ford bietet die genannten Performance-Accessoires zum Kauf an. Eine auf Tuning-Umbauten spezialisierte Werkstatt sollte auch einige der anderen Maßnahmen umsetzen können. Will man den Apollo nachbauen, würde der in Deutschland nunmehr 42.000 Euro teure Basis-GT nur den kleineren Teil der Kosten dafür verursachen.

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(Bildmaterial: Ford)


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