Finales Vorspiel mit 734 PS

Vorschau-Trilogie zur Oberklasse-Zukunft endet mit Allroad
Audi Prologue Allroad.
Ausblick auf die Oberklasse-Zukunft: Audi-Studie Prologue Allroad.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 16.04.2015

Köln, 16.04.2015 – Wie die kommenden Modelle der Oberklasse bei Audi aussehen könnten, hat der Ingolstädter Autokonzern bereits in zwei Prologue-Studien gezeigt. Im November 2014 war es zunächst ein zweitüriges Coupé namens Prologue auf der LA Autoshow, während auf dem Genfer Autoslaon dann im März 2015 die Kombiversion Prologue Avant folgte. Diesem recht ähnlich ist der für Ende April für die Shanghai Motorshow angekündigte Prologue Allroad. Das hochbeinige und 5,13 Meter lange Kombiderivat kommt mit 734 PS angedonnert.

Der Prologue Allroad gibt sich noch deutlich als Studie zu erkennen und wird gewiss nicht in gleicher Weise in den Markt kommen. Aber das Konzeptfahrzeug verrät sehr wahrscheinlich einige Details, die dann in ähnlicher Weise auch das Serienmodell prägen werden. Dazu dürften unter anderem die flacher verlaufenden D-Säulen gehören, die dem Fahrzeug einen coupéhafteren Charakter verleihen. Auch das durchgehende Rückleuchtenband sowie die stark betonten Schultern über den hinteren Kotflügeln könnten ebenso dem kommenden Allroad mehr Charakter verleihen. Ob das Blechkleid des 4x4-Kombis allerdings für die Aufnahme von 22-Zoll-Rädern ausgelegt sein wird, darf bezweifelt werden. Auf derart imposanten Rädern kommt in jedem Fall die Studie daher. Recht seriennah dürfte das Frontdesign mit dem gewaltigen Single-Frame-Kühlergrill sein, der mit seinen sechs Alu-Querlamellen im Vergleich zu den schmalen Frontleuchten fast übermächtig wirkt.

Laserlicht und lenkende Hinterachse

Durchgehend: Das LED-Rückleuchtenband auf der Heckklappe.
Durchgehend: Das LED-Rückleuchtenband auf der Heckklappe.
Ansonsten hat der Allroad einige Technikschmankerl zu bieten. Da wären zum Beispiel Kohlefaser-Keramik-Bremsen mit 20 Zoll großen Scheiben, Laser-Scheinwerfer oder sensorgesteuerte Türentriegelungen, eine Luftfederung sowie eine mitlenkende Hinterachse.

Der Innenraum des Allroad gibt sich wie die anderen Prologue-Studien sehr aufgeräumt und zudem recht futuristisch. Sicher wird für künftigen Modelle der Oberklasse bei Audi der Anteil an schick integrierten Displays zunehmen. Eine ganze Reihe von diesen verteilt sich mit zukunftsweisender OLED-Technik über das Prologue-Cockpit. Ein Display als Kombiinstrument und ein weiteres in der Mittelkonsole sind für die Serienversion in jedem Fall Ehrensache.

734 PS, 2,4 Liter Verbrauch

Displays satt: Cockpit des Audi Prologue Allroad.
Displays satt: Cockpit des Audi Prologue Allroad.
Reißerisch geht es unter der langen Motorhaube des Allroad her. Waren die Vorgänger noch 455 beziehungsweise 605 PS stark, dürfen es in dem 4x4-Kombi sogar 734 Hybrid-PS sein. Dabei handelt es sich um einen Plug-in-Hybridantrieb, der dank einer größeren Batterie (14 kWh) im Heck sogar über 50 Kilometer rein elektrischer Fahrt ermöglichen soll. Der Spritverbrauch im verzerrenden Messzyklus für Plug-in-Hybride liegt laut Audi bei nur 2,4 Liter. Sollte der mächtige V8-Biturbo-Benziner allerdings die Hauptvortriebsarbeit leisten, wird der reale Verbrauch auf ein Vielfaches steigen, zumal das Motoren-Konglomerat mit 734 PS und 900 Newtonmetern ein verführerisches Vortriebspotenzial bietet: Dank Allradantrieb ist der Sprint in 3,5 Sekunden abgehakt. Wer hingegen möglichst emissionsfrei fahren will, bekommt eine Komfortlösung für das Laden der Batterie: Sie lässt sich über Induktionstechnik mit Strom für die nächsten 50 Kilometer vollpumpen.

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(Bildmaterial: Audi)


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